Donnerstag, 19. Oktober 2017

Binningen 1869




Diese Ansicht auf das Dorf Binningen
vom Ostplateau aus gesehen,
wurde von Paul Rudin
wahrscheinlich
 nach älteren Vorlagen
gemalt und vermittelt
eine Vorstellung, wie das Dorf vor
150 Jahren aussah.
Links ist das Schloss
Binningen  mit seinen
Nebengebäuden
zu erkennen, wohl die einzigen
Gebäulichkeiten, die 
den Wandel der Zeit 
halbwegs unversehrt 
überstanden haben.




Die obige Postkarte zeigt den rechten
Bildteil der Ansicht zur Zeit
des Baus der katholischen
Heilig Kreuz Kirche.



Eine ähnliche Ansicht von
Binningen ca. 1930

Einige Gebäude von 1869
sind noch zu erkennen.

Mittwoch, 18. Oktober 2017

Karl May Sammelbilderbibliografie




Nach 2 Jahren intensiver Recherche
 hat Alexander Brandt seine illustrierte
Bibliographie über Karl May-Sammelbilder 
und Alben fertiggestellt.
Die Bibliographie mit Softcover umfasst 
220 Seiten in 3 Teilen 




Teil 1 : Alben und Sammelbilder
Teil 2 : Anhang A – Werbematerial und Zubehör
Anhang B – Die Rückseitenvarianten
 der Champignonbilder
Anhang C – Weitere Arbeiten von Lindeberg
Anhang D – Bildentwürfe des „Rau-Zeichners“
Anhang E – Varianten der 
Kaugummitüten von Kiddy
Anhang F – Die Rückseiten
varianten der Kiddybilder
Anhang G – Die Veränderung der 
Werbung bei Ebhart & Herout
Anhang H – Schlussbetrachtung über 
Karl-May-Sammelbilder als Werbeträger
Anhang I – Vergleich OK-Wickler
 zu Champignonbilder
Anhang J – Chocolat Tobler
Anhang K – Kaugummiwickelpapiere
Anhang L – Neue Recherche
 zu Wiener Bilderbogen
Teil 3 : Anhang M – Stundenpläne
Anhang N – Preislisten, Druckbögen, etc.
Anhang O – Kundenkorrespondenz
Händlerwerbung
Anhang P – Produkte mit Karl May-Werbung
Anhang Q – Gesellschaftsspiele und Malbücher

Das Buch kostet  42,-- Euro 
(zzgl. 10,-- Euro Versandspesen) 
und kann per e- mail beim Verfasser
bezogen werden.

alexander.brandt@inode.at



Dienstag, 17. Oktober 2017

Galerie Christoph Roos - Part 2




Eine weitere Reihe meiner
Bilder sind auf meiner
Website abrufbar.

Montag, 16. Oktober 2017

Wings - Friend or Foe




Düsenjäger waren Anfangs der 1950er
Jahre die ganz grosse Sensation,...






... und so war es nicht verwunderlich, dass
die "Jets" zur Freude der (vorwiegend
männlichen)  Jugend






... auch bald  als
Kaugummibildchen erhältlich waren,







Diese " Airplane Trading Cards
by Topps Chewing Gum"
verdanke ich einmal mehr

Dr. Ernst Waelti.



Auch die Schweiz hegte
damals hochtrabende Pläne
für die Entwicklung eines
eigenen Kampfflugzeugs.


Der FFA P-16 ging dann aber
 im wahrsten Sinn des
Wortes baden.

Sonntag, 15. Oktober 2017

Samstag, 14. Oktober 2017

Chuck Yeager - Mach1





Am 14. Oktober 1947 schrieb der Pilot 
Charles  Elwood „Chuck“ Yeager 
(* 13. Februar 1923 )
 Luftfahrtgeschichte.



Mit seinem Raketenflugzeug X-1 
"Glamorous Glennis" genannt, flog er als
 erster Mensch mit 1127 Stundenkilometern 
schneller als der Schall
und durchbrach damit die Schallmauer.

Die Schallmauer galt in 
der Luftfahrt lange als 
unüberwindbar.
Piloten fürchteten, dass die Flugzeuge
 an der Schallmauer zerschellen würden.

Die Schallgeschwindigkeit,  nach dem
 österreichischen Physiker Ernst Mach 
Mach1 genannt.
Erreicht ein Flugzeug die 
Schallgeschwindigkeit 
 verdichten sich die Druckwellen zu 
einer Schockwelle, die senkrecht zur
 Flugrichtung steht. 
Das ist die Schallmauer.




Bewegt sich ein Flugzeug schneller
 als der Schall, überholt es 
die Schockwelle .
was zu dem weithin 
hörbaren  Überschallknall führt.

Yeager hatte sich zwei Tage
zuvor die Rippen gebrochen.
Um trotzdem am Testflug mitmachen zu
können, liess er sich heimlich von
seinem Tierarzt behandeln .
Mittels eines abgesägten
Besenstiels konnte er
die Luke öffnen und schliessen.




Der Film "The Right Stuff" 1983
erzählt die Geschichte der amerikanischen
Luftfahrt
vom ersten Ueberschallflug bis
zum Ende des Mercury Programms.




Chuck Yeagers Geschichte
  spielt darin
 eine entscheidende Rolle.
Yeager selbst hat
einen Cameoauftritt
als Barmann.




Sechs Jahre später,
am 20. November 1953
flog Albert Scott Crossfield
doppelt so schnell,
wie der Schall.

Es war eine Zeit des
Geschwindigkeitsrausches
und der Rekordjagden ...





... und Testpilot  zu werden,
war der Traum
 manches Knaben.






Auch mehrere Comics
drehten sich um die Abenteuer
von Testpiloten...




... und lassen ahnen, welcher Nimbus
damals die Testpiloten umgab.



Freitag, 13. Oktober 2017

Bola




Der Name der Bolamänner
in Karl Mays Geschichte
stammt von "Bola" (Kugel)...




... und bezieht sich auf ... 


... die Wurfwaffe der
argentinischen Gauchos.
Drei zusammengeknotete Seile, an deren Ende
jeweils eine mit Leder überzogene Kugel 
aus Stein(en) Blei oder Eisen befestigt ist.




Karl May beschreibt die
Waffe in “Das Vermächtnis des Inka ”
 folgendermassen:
    "Die Bola ist ein Wurfgeschoss,
 welches aus drei Blei- oder Eisenkugeln
 besteht.




Jede dieser Kugeln hängt
 an einem starken, 
unzerreißbaren Riemen; 
die Enden dieser Riemen 
sind zusammengebunden.




Der Gaucho nimmt eine 
der Kugeln in die Hand, 
schwingt die beiden andern 
einigemal zielend um den 
Kopf und schleudert dann 
die Bola nach dem Tiere, 
welches er fangen will.




Er verfährt dabei mit einer 
solchen Geschicklichkeit,
 daß die Bola sich um die 
Hinterbeine des Pferdes
 oder Rindes schlingt, und 
dieses zum Falle bringt."




Die Anzahl der Kugeln kann
 zwischen einer und
neun variieren.
Zeitweilig wurde
die Bola
auch als Kriegswaffe benutzt.





Ob die Waffe ursprünglich indigener
Herkunft ist, bleibt ungewiss.




Patagonische Tehuelche-Indianer 
auf der Jagd zu Pferd mit
 Bola-Perdida.




Donnerstag, 12. Oktober 2017

Karl May Sammelbilder - Am Rio de la Plata




"Unter den Bolamännern"
oder 
"Am Rio de la Plata" ist diese
Sammelbilderserie betitelt,
die die Fortsetzung zu
"In Montevideo"
bildet.




Bereits Carl Lindeberg schuf
dazu eine Serie.
Ebenso zu dem Folgeband





Die Bezeichnung "Bolamänner"
leitet sich von den "Bolas"
oder "Boleadoras" ab, einer
Wurfwaffe der
argentinischen Gauchos...





... bestehend aus
zwei oder drei mit
Lederriemen 
verbundenen  Kugeln.




Die Waffe wurde zur Jagd, 
aber auch im Krieg
eingesetzt.






Zum Vergleich sei auch
auf die Illustrationen
hingewiesen, die Claus Bergen 
zu dieser Geschichte schuf.






Einige  weitereDeckelbilder
zu verschiedenen
Ausgaben von
"Am Rio de la Plata"



Tschechische Ausgabe
mit einem Titelbild
von Zdenek Burian ?




Zdenek Burian 






Heiner Rohfuchs 
Bertelsmann 1964