Mittwoch, 16. August 2017

Karl May Sammelbilder - To-Kei-Chun




Wieder eine Episode aus dem vierbändigen Werk
 „Im Reich des silbernen Löwen“. 
 In der Fehsenfeldausgabe des Silberlöwen 
Band 1 haben die ersten zwei Kapitel den 
Titel Dschafar und Am Nakik-Natun. 
Beide spielen im Wilden Westen, trotz des 
Dschafars.




Diese beiden Kapitel der Fehsenfeld-Ausgabe 
wurden in Bamberg zu TO-KEI-CHUN mit den
 Unterkapiteln: 1. Die beiden Snuffles, 
2. Ein persischer Mirsa, 
3. Der alte Häuptling,
 4. Der Austausch, 
5. Neue Hindernisse,
 6. Am gelben Berg, umgearbeitet.





Beinhaltet die Fehsenfeldausgabe noch 
266 Seiten, strich und bearbeitete Bamberg 
die beiden Kapitel auf 169 Seiten zusammen. 





Noch eine pure Abenteuergeschichte, 
wenn auch Old Shatterhand 
durch Winnetous Tod in eine 
Art Midlife Crisis geraten ist.
Aber  "Im Reich des
silbernen Löwen" erstreckt sich
über vier Bände, wobei die letzten
zu May's Alterswerk gehören.





Gemäss Arno Schmidt ist das 
Alterswerk May‘s, der
Hochliteratur. zuzuweisen.

May taucht dort auch immer
tiefer in seine ureigene Mystik ein.
Eine Tendenz, die sich 
bereits im Band „Am Jenseits“
abzuzeichnen begann und auch in 
Ardistan und Dschinnistan Band 1 und 2
ihre Fortsetzung findet.
Diese Tendenz führte wohl auch dazu,
dass May Deckelbilder 
von Sascha Schneider, der zu den deutschen
 Symbolisten  gehört, wünschte.






Dienstag, 15. August 2017

Buch der Schatten 164 / 165




Dr. Henry Jekyll ist in unserer Welt
vor allem durch den Schauerroman
von Robert Louis Stevenson.
bekannt geworden.

In der Parallelwelt,
in der unsere Geschichte spielt,
wird seine Rolle etwas anders dargestellt.




Aber auch hier liegt er im Kampf mit
seiner dämonischen Seite, Mr. Hyde.
Einer Art  Energievampir, der die Kontrolle
über seinen Geist und seinen
Körper übernommen hat.

Montag, 14. August 2017

Guitar Instrumentals





Ein Anfänger der Gitarre hat Eifer
E-A-D-G-H-E war eine Eselsbrücke 
um sich die 6 Gitarrensaiten
zu merken. Und viel Eifer brauchte man,
um die grossen Gitarrenhits
der frühen 1960er Jahre
auch nur halbwegs in den Griff zu
bekommen.





Mit zunehmendem Alter
ziehen mich diese ganz frühen
Gitarreninstrumentals wieder
in ihren Bann, an denen
ich mir vergeblich
die Finger wund geübt habe.





Bert Weedon, "Mr. Play in a Day"
hat 22 davon auf seiner
preisgekrönten LP zusammengestellt
und darüber hinaus gibt es 
noch so manchen Titel
aus jenen früher Jahren, ...





Gitarre sich anschickte zum 
der zweiten Hälfte
des zwanzigsten 
Jahrhunderts zu werden.




Es sind grosse Namen 
damit verbunden,
die allzu oft und
zu Unrecht in Vergessenheit 
geraten sind.


Duane Eddie,



Hank Marvin,



Bill Haley,









The Shadows und 
The Spotnicks,u.v.A...

...und viele grandiose
Titel,
wie etwa "Sleepwalk"
von Santo and Johnny.
Einige davon will ich
künftig wieder in
Erinnerung rufen.

Sonntag, 13. August 2017

Deacon James B.Miller




Sein Bekanntheitsgrad ist
eher gering, nichtsdestotrotz
war James B. Miller, genannt 
der Diakon des Todes 
(24. Oktober 1866,-19. April 1909) 
einer der gefährlichsten 
und rücksichtslosesten
Auftragskiller des
ausklingenden Westens.
Miller war Cowboy, Gesetzeshüter, 
Saloon- und Hotelbesitzer, 
Spieler, Methodistenprediger 
und berüchtigter
  Auftragsmörder.
Auf seine Konto gehen angeblich
20 bis über 50 Opfer.
Eine der widersprüchlichen Biografien,
wie man sie in der Geschichte 
des Westens nur zu oft findet
und die zeigt, wie schmal die Grenze 
zwischen Gesetzeshüter
und Outlaw sein konnte.


Nach dem früher Tod seiner Eltern wurde
Jim zu den Großeltern nach Evant
 geschickt. Er war acht Jahre alt, als 
die beiden unter seltsamen Umständen
zu Hause ermordet 
wurden und der junge Jim,
unter  Mordverdacht festgenommen.
Möglicherweise auf Grund seines Alters
verlief die Sache dann im Sand.

 Miller  lebte danach
 bei seiner Schwester




Mit siebzehn tötete
Jim seinen Schwager,
wurde verurteilt,
aber das Urteil nie vollzogen.
Er arbeitete dann als 
Cowboy auf der Ranch 
von Emmanuel "Mannen" Clements,
einem Cousin von John
 Wesley Hardin, im 
McCulloch County.




Clements, Rancher und u.U. auch
Viehdieb wurde 1887 
getötet und wenig später 
wurde auf den Täter 
ein Überfall verübt als dessen
 Urheber man Miller vermutete.

Miller zog dann zwei Jahre lang
 der mexikanischen 
Grenze entlang, trieb sich
mit Outlaws herum,
bewirtschaftete 
einen Saloon in Saba, 
wurde  Deputy Sheriff 
im Reeves County und 
wurde später Marshall
 von Pecos. 
In dieser Zeit tötete er 
angeblich mehrere
 Mexikaner,.
"Ich habe das Kerbholz verloren, 
auf dem die ganzen 
Mexikaner vermerkt sind,
 die ich draussen an der 
Grenze umgebracht habe".




Im Jahr 1891 heiratete Miller Mannen 
Clements Tochter Sallie. 
Obwohl ihn einige unverhohlen als
psychopathischen Killer
bezeichnen, verstand er es 
offenbar, eine Fassade
der Gutbürgerlichkeit zu errichten.
Er war höflich, ordentlich gekleidet,
rauchte und trank nicht,
und wurde
 ein so tiefgläubiger 
Methodist, dass man ihm
angeblich den Spitznamen 
"Deacon Jim" verlieh.

Daneben fällt sein 
Name in den unzähligen
Auseinandersetzungen
jener Tage immer wieder.




In Pecos wurde Miller 
in eine Fehde mit ...




... Sheriff G. A. "Bud" Fraser
verwickelt.
 Miller wurde
verdächtigt, mit
den Viehdieben unter einer 
Decke zu stecken
und beiden Ordnungshüter 
lieferten sich in Pesos
auf offener Strasse 
eine Schiesserei. 

Es wird erzählt, dass Miller
mehrere Schiessereien
 überstand, weil er 
unter seinem Gehrock eine
Metallplatte als Schutzharnisch  
getragen haben soll.

Später tötete  Miller
 Fraser  und wurde freigesprochen,
 weil "er nichts Schlimmeres 
getan hat als Frazer",
 Bald darauf überfiel und tötete er 
Joe Earp, der bei der
Gerichtsverhandlung 
gegen ihn ausgesagt hatte. 
Wenig später starb 
Judge Stanley, 
der Bezirksstaatsanwalt,
 der Miller  unter 
Anklage gestellt hatte, angeblich an 
Lebensmittelvergiftung. 
Es wurde  allgemein gemunkelt, 
dass Miller ihn mit
Arsen vergiftet habe.
Miller gelang es trotz all dieser
Vorkommnisse,  Resident Texas Ranger
in Memphis zu werden.
Er tötete in dieser Zeit im 
angrenzenden
 Collingsworth County 
einen Mann.
 Im Jahr 1900 zogen die 
Millers nach Fort Worth.
 Sallie eröffnete dort eine
 Pension und Jim wurde ein 
bekannter Auftragskiller.
dessen Dienste man für 150 Dollar 
aufwärts pro 
Kopf in Anspruch nehmen konnte.
Seine Morde verübte er meist
aus dem Hinterhalt, 
mit einer Schrotflinte.

Sein Name taucht in einer
langen Reihe
von Fehden und Schiessereien
 immer wieder auf.
Dazwischen hielt er nach wie 
vor, regelmässig Bibelstunden ab,
und erweckte den Anschein 
eines gutbürgerlichen Daseins.




Millers  bekanntestes Opfer 
war möglicherweise Pat Garrett, der
 Mörder von Billy the Kid,
der 1908 hinterrücks 
erschossen wurde.
Offiziell wurde zwar ein gewisser
Wayne Brassel angeklagt
und freigesprochen. 




Viele vermuteten aber
eine Reihe anderer Männern,
darunter Miller hinter der Tat.

Im folgenden Jahr erhielt 
Miller für die Ermordung des
 Ranchers A. A. Bobbit 
in Ada, Oklahoma, 
sein bislang höchstes 
Honorar - zweitausend Dollar.

 Miller erledigte den Auftrag und kehrte 
unbehelligt nach Texas zurück, wurde aber nach
 Ada ausgeliefert und dort gemeinsam mit den 
Männern, die ihn angeheuert hatten, auf der
 Stelle gelyncht.
Das Foto wurde in Ada noch lange als
beliebtes Postkartensujet gehandelt.



Der Mietstall,
wo Miller gelyncht wurde,
gilt als der Ort, wo
der gesetzlose. alte Westen zu Ende ging.



Erst nach seinem Tode wurde Miller 
unter Spitznamen wie "Killin' Jim"
als "Killer Miller"
oder ein als "Deacon of Death" berüchtigt.

Samstag, 12. August 2017

The Phantom - Lee Falk 2




Zwar verfügt "The Phantom"
über keine Superkräfte,
aber er war der erste Held 
des Comicuniversums
mit einem an die späteren
Superhelden gemahnenden  Kostüm.




Im Original violett,wurde es in 
einigen Ländern rot eingefärbt.



 Dazu gehören nebst zwei Colt Pistolen 1911
und der unverzichtbaren Dominomaske
die beiden "Phantom" Ringe.






Mit dem "Skull Ring"
markierte er Schurken,...




... mit dem "Signet Ring"
kennzeichnet er diejenigen, die
unter seinem Schutz stehen.




Was im Comic ganz gut aussah,
wirkte in natura, ...




... hier in der Filmserie
von 1943
etwas seltsam.


Nun, jedenfalls  rettete 
"The Phantom", wie es sich gehört,
aus tausendfältiger Gefahr...



... und brachte mit  seinen altväterischen
 weibliche Gangsterbosse,...




---verwöhnte Millionärstöchter...




... und gar Vertreterinnen des
Adelsstandes zur Räson.




Daneben kämpfte er unentwegt
 gegen ganze Legionen
von Bösewichten, darunter  ...





... die schurkische "Sala","




Dogai Singh", 
"Ralph Mars",




"Baron Grover", "Rama Singh" und
Ib Al Bail.
Wer sich einen Ueberblick 
über die vielfältigen
Verwicklungen und weitverzweigten
Komplotte im PhantomUniversum 
der letzten achtzig Jahre
verschaffen will, dem sei das 
PhantomWiki empfohlen.




Jedenfalls ist es eine Beruhigung
zu wissen, dass das
Phantom auch in der immer unsichereren
Welt des 21. Jahrhunderts,...




...  unverdrossen
für Recht und Gerechtigkeit kämpft.