Samstag, 26. Mai 2018

Buch der Schatten 264/265



Zu
Dr. John Seward



Dr. Jekylls Sprach- und
 Artikulationsprobleme 
 hängen möglicherweise
 damit zusammen,
dass sein “Geistkörper”
 offenbar “instabil” ist.
 Bilokation, die Fähigkeit,
an zwei Orten
 gleichzeitig auch für Andere
sichtbar, zu erscheinen,
wird dadurch zu
erklären versucht, dass
der Astralkörper sich
 vom physischen Körper
loslöst  und so  an einem anderen
Ort erscheinen und wirken kann.

 Nicht richtig sprechen zu können,
eine Art unartikuliertes  Lallen,
kann beim Übergang in den
ausserkörperlichen Zustand
auftreten, ebenso beim Wiedereintritt
 in den feststofflichen Körper.
 Die beiden Übergänge  können
sich u.U. über eine Weile hinziehen
 und man hat in dieser Phase
noch keine vollständige Kontrolle
 über das Sprachzentrum.
 Ähnliches kann geschehen, wenn man
zwischen Normaltraum und luzidem
Traum hin und her pendelt.

Weitere Phänomene im
 Trancezustand sind etwa das
automatische Sprechen,
 das oft den Anschein
erweckt, als bediene sich
eine fremde Intelligenz
 (Geistwesen) der Sprechwerkzeuge
 des Mediums, um ihre
Botschaften zu vermitteln.

Die im AK Zustand hin
 und wieder vorkommende
Fähigkeit,  in fremden, einem nicht
 bekannten  Sprachen zu sprechen,
 bezeichnet man dagegen als
Xenoglossie.

Xenoglossie wird oft
nur unscharf von der
 Glossolalie,
(Zungenrede, in Zungen reden, wie
man sie etwa vom
Pfingstgeschehen kennt),
abgegrenzt.

Freitag, 25. Mai 2018

Tony Wolf - Antonio Lupatelli



Antonio Lupatelli  
1930 -  18. Mai 2018 ...




... war unter dem Pseudonym
Tony Wolf einer
der beliebtesten
Kinderbuchillustratoren
Italiens.


Er selbst blieb weitgehend
unbekannt, lebte
zurückgezogen
und zeigte sich
erstmals 2017 anlässlich
einer Ausstellung
seiner Werke
in der Öffentlichkeit.




An die 200 Bücher soll
er gezeichnet
und zum Teil auch
 geschrieben haben.





 Er arbeitete zuerst für 
die französische Firma
 Payot Film zusammen, dann mit
 dem britischen Verlag Fleetway.
Jahre später begann er in Italien für 
Fratelli Fabbri und Dami Editore 
 Märchen und Bücher
 für Kinder zu illustrieren.




Wie bei seinem deutschen
Kollegen Fritz Baumgarten,
galt seine Liebe den
Feen, Zwergen und
anderen Fabelwesen.
Wenn Wolfs Stil
auch plakativer ist,
so gelingt es ihm doch,
eine eigentümlich
märchenhafte Stimmung
zu zaubern.



Seine Geschichten
 aus dem Fabelwald ...




... wurden weltweit ein Erfolg ...




... und wurden auch in
deutscher Sprache
mehrfach aufgelegt.






Ebenso  bekannt wurden
seine Pop Up und
 Wimmelbilderbücher,
sein Adventskalender...





... oder seine
Illustrationen
zu Pinocchio.




Donnerstag, 24. Mai 2018

Arthur C. Michael




Arthur C. Michael 
( A. C. Michael), 
war zwischen 1903 and 1916 
ein bekannter britischer
 Buchillustrator.




Die biografischen Daten 
sind einmal mehr,
mehr als spärlich.
Weder Geburtstag- 
noch Todesdatum
scheinen sicher.




Heute kennt man 
vor allem noch seine
 Illustrationen... 




... zu einigen
 Romanen von 






Bekannt sind auch noch seine
Bilder zu 





von H.G. Wells 




Daneben schuf er viele
historische Zeichnungen.




Er reiste viel, und veröffentlichte 
1914 sein  Buch 
 An Artist in Spain . 





 Daneben arbeitete er für
 verschiedene Magazine
und Zeitschriften wie
The Illustrated London News, 
The Graphic und The Morning Star.



In den 1930er Jahren schuf er w
mehrere Werbeplakate für  LNER/LMS ...



... oder die "White Star Line".

Mittwoch, 23. Mai 2018

Henry Rider Haggard - Die Geisterkönige




Auf alle Henry Rider Haggard 
Fans wartet eine Deutsche
 Erstveröffentlichung 
Die Geisterkönige“.
Ein fantasylastiges
Abenteuer
aus dem dunkelsten Afrika,
herausgegeben von 
Walter Mayrhofer.
Das Titelbild stammt 
von dem britischen
Illustrator 
James Edwin McConnell.




Nach einem Vorabdruck 1907...





erschien die
Originalbuchausgabe 
 THE GHOST KINGS.
1908 bei
 Cassell and Company, Limited, 
 London, Paris, New York, 
Toronto and Melbourne:
und beinhaltete ein Deckelbild und acht
Illustrationen von  Arthur C. Michael.



Dienstag, 22. Mai 2018

King - Dutschke - Kennedy - Attentate 1968




Drei Attentate erschütterten 
im Jahre 1968
die Oeffentlichkeit.



Am 4. April 1968 
wurde der amerikanische 
Bürgerrechtsaktivist und 
Friedensnobelpreisträger
 Martin Luther King
(15. Januar 1929  -  4. April 1968 ),
 einer der herausragendsten Vertreter
 im gewaltfreien Kampf gegen
die Rassentrennung in 
den USA, erschossen. 
Der mehrfach vorbestrafte 
James Earl Ray
gestand  die Tat unmittelbar
 nach seiner Festnahme, 
widerrief dann aber später
was zu  zahlreichen 
Verschwörungstheorien führte.




Am 11. April 1968 schoss der 
Hilfsarbeiter Josef Bachmann vor dem
 SDS-Büro  in West-Berlin 
dreimal auf  Rudi Dutschke, 
den Wortführer der 
Studentenbewegung 
der 1960er Jahre in
 West-Berlin und Westdeutschland.



Dutschke überlebte,
verstarb aber elf 
Jahre später an den Spätfolgen
des Attentats.  
Bachmann nahm sich 1970
im Gefängnis das Leben.
Viele Studenten machten aber
die Springerpresse, vor 
allem die Bildzeitung
für das aufgeheizte, 
politische Klima und  somit
 Attentat mitverantwortlich.




Am 6. Juni 1968 wurde
 der US-Senator und
 demokratische Präsidentschaftskandidat 
Robert F. Kennedy von dem
 palästinensischen Immigranten 
Sirhan Bishara Sirhan erschossen. 
Als Motiv wurden
  israelfreundliche 
Aussagen Kennedys
genannt. 
Wie schon bei dem Attentat auf
seinen Bruder, John F. Kennedy,
wurden die Alleintäterschaft 
Sirhans  und und die 
Untersuchungsergebnisse
angezweifelt.

Sonntag, 20. Mai 2018

Karl May Sammelbilder - Joe Burkers, das Einaug



Ein weiterer Nachzügler,
zu dem mir Werner Linnartz
freundlicherweise
die Bilder zukommen liess.
"Joe Burkers - das Einaug"
aus dem 2. Rau Album
aus Band 38  " Halbblut",
des Karl May Verlags.



"Tötendes Feuer"

Am Ufer des Bighorn Flusses in Montana
 lagert eines Nachts ein einsamer
Trapper: Old Firehand. Der Westmann
merkt plötzlich, daß er von einem
 Indianer beschlichen wird. Er gibt
heimlich seiner Decke eine solche
Form, daß sie aussieht, als läge
 er darunter, und entfernt sich
leise vom Feuer. In de  unmittelbaren
Nähe seines Lagerplatzes wartet er,
 bis  der anschleichende Rote an
ihm vorbeigekrochen ist. Dann
schnellt Old Firehand auf und betäubt
den Indianer durch einen Hieb mit
dem Revolverkolben. Sofort fesselt
 er den Bewußtlosen und schleppt
ihn zum Feuer. Bald ist der Rote
wieder erwacht. Er ist ein Häuptling
der Tetong Sioux und heißt Pokai po,
"tötendes Feuer“ . Old Firehand gibt
sich ihm zu erkennen und schließt
 mit ihm Frieden und Freundschaft.



Im Fort

Pokai po ist als Kundschafter. seines 
Stammes unterwegs. Vor einiger Zeit
 hatten die Tetongs einen Jagdzug
 gemacht und viele Büffel erlegt. Da 
aber kamen Soldaten des Forts Tullock
 und machten den Roten die Beute 
streitig. Es kam zum Kampf, und 
achtzehn Tetongs  fanden dabei den
 Tod.  Nun wollen die Indianer Rache
 nehmen und das Fort überfallen. 
Old Firehand überredet den Häuptling,
 mit ihm nach Fort Tullock zukommen
 und Sühne zu verlangen, um unnützes 
Blutvergießen zu vermeiden. 
"Tötendes Feuer" willigt schließlich ein.
 Old Firehand begibt sich zum Fort, geht
 dort zum Major und kündigt ihm das 
Kommen des Häuptlings an. Der Offizier 
ist wütend, muß aber dann klein beigeben 
und sichert freies Geleit für Pokai po zu.
 Und kurz darauf erscheint der Tetong 
Häuptling im vollen Kriegsschmuck und 
verlangt von den Offizieren Sühne
 für seinen Stamm.




Einmal mehr dürfte bei
diesem Bild  Zdenek Burian
Pate gestanden haben.



Über die Palisaden

Der Major plant Verrat. Er will 
Pokai–po  gefangen nehmen. Da
 aber tritt Old Firehand dazwischen.
 Durch sein kühnes Auftreten 
verblüfft er die Offiziere. Als er
 sich nun noch als Old Firehand 
zu erkennen gibt, ist die 
Bestürzung so groß, daß der 
Major auf die gestellten 
Bedingungen ohne Widerrede 
eingeht:. Er verspricht ein 
Sühnegeld von achtzehn 
Karabinern für die Indianer.
 Nun wollen Old Firehand und 
Pokai po das Fort wieder 
friedlich verlassen. Da aber
 dringen einige Vagabunden 
auf den Häuptling ein, um ihn
 zu "lynchen". 0ld Firehand treibt
 mit seinem Mustang die Wütenden
 auseinander und ermöglicht 
damit seinem Freund das Pferd 
zu besteigen. Nun geht es im
 Galopp dem Ausgang zu. Aber
 das Tor ist geschlossen. Deshalb 
setzen die beiden Reiter mit 
kühnem Sprung über die Umpfahlung.
 Bald haben sie die wartenden 
Tetongkrieger erreicht.




Die beiden Neds

Das Sühnegeld ist bezahlt. 
Pokai-po hat sich aufgemacht,
 die Vagabunden zu überfallen, die 
ihn im Fort überfielen. Unterdessen
 ist Old Firehand flussaufwärts 
geritten, um später nach Osten 
abzubiegen und die Berge zu 
überqueren. Eines Abends entdeckt
 er ein Feuer. Er trifft zwei Weiße,  
die ihm erst mißtrauisch  begegnen,
 später aber, als sie seinen Namen 
hören, ihn erfreut auffordern, sie 
zu Old Zach, ihrem Anführer, zu
 begleiten. Die beiden sind Pelzjäger 
und werden überall nur „the both Neds",
 die beiden Eduards, genannt. 
Wie Old Firehand den richtigen 
Namen Old Zachs, Helming, hört,
 fällt ihm ein Gespräch der Vagabunden 
von Fort Tullock ein, das er dort zufällig 
belauschte. Da war von einem Überfall
 auf das Fell Lager eines gewissen 
Helming die Rede. Bei des Westmanns 
Beschreibung erkennen die Neds
in dem einäugigen Anführer der 
Tramps Joe Burkers, den Mörder 
des Bruders von Old Zach.




Im Fellversteck

Die beiden Neds sind mit Old Firehand
 im Lager Old Zachs eingetroffen. 
Dieses "Hide spot" liegt versteckt in 
der Nähe des Shayansees, und der 
Zugang wird ständig von einem der 
Jäger Old Zachs bewacht. Old Firehand
 berichtet dem alten Helming von dem 
bevorstehenden Überfall auf das 
Versteck. Sofort werden alle 
Vorbereitungen getroffen, Joe Burkers 
und seine Banditen gebührend zu empfangen.
 Außerdem weiß Old Firehand  ja 
seinen indianischen Freund Pokai po 
auf den Spuren der Tramps. Helming 
hat sich bei der Erbauung des Lagers 
für  einen Überfall vorgesehen. Eine 
schwere Sprengladung befindet sich 
unter dem vorderen Raum des
 Blockhauses. Durch eine sinnreiche 
Vorrichtung können die Türen vom
 hinteren Raum aus fest verschlossen
 werden,'so daß alle, die sich während
 der Sprengung im Blockhaus befinden,
 dem Verderben preisgegeben sind.



Der Kampf

Joe Burkers kommt mit seinen Tramps 
früher, als er¬wartet. Es gelingt dem
 Gesindel   in das kleine Tal  einzudringen. 
Old Zach zieht sich mit seinen Leuten
 ins Blockhaus zurück. 
Die Banditen folgen nach und können 
zum Teil eingeschlossen werden, denn 
die Jäger haben die Riegelvorrichtung 
betätigt und sind dann durch den 
hinteren Ausgang entwichen. 
Die Sprengladung detoniert und 
kostet vielen von den Tramps das
 Leben. Aber noch ist Joe Burkers, 
mit seinen Leuten in der Überzahl. 
Es kommt zum erbitterten Handgemenge.
 Old Zach und Joe Burkers gehen mit 
den Tomahawks gegeneinander los, 
und der alte Helming fällt, ohne daß
 Old Firehand ihm beispringen kann
 Da aber erscheint "TötendesFeuer" 
mit seinen Tetongs. Joe Burkers  wird
 von dem Häuptling besiegt und skalpiert. 
Bald sind, auch alle anderen Gegner
 überwunden. Old Zach ist  tot; 
aber der Mord an seinem 
Bruder ist gesühnt.

Samstag, 19. Mai 2018

50 Jahre Vitaparcours





Auch ein Kind von 
1968 sind die Vitaparcours.
( Trimm Dich Pfade auf Hochdeutsch)...




... wo neben einer im
Freien  (Outdoor) liegenden 
Laufstrecke...




... eine Reihe von Posten für
Kraft,- Ausdauer,- Beweglichkeits- und
 Koordinationsübungen zur Verfügung stehen.
Eine Erfolgsgeschichte, mittlerweile
 „Der grösste Fitness-
Club der Schweiz!“




Ein Modell, das bis in die Ukraine
oder Israel
Nachahmung fand.




 Der Erste, der unterdessen
 gesamtschweizerisch auf über 500 
 angewachsenen Parcours
 wurde am 18. Mai 1968 mit Unterstützung 
der damaligen Vita Lebens-
versicherungs-Gesellschaft errichtet




Den Startfunken bildete die Männerriege
 des Turnvereins  Wollishofen,
die der Gemeinde vorschlug,
 einen bleibenden Parcours 
im Freien für Turnübungen
 einzurichten. 




Heute ist die die Zürich Versicherung
 Hauptsponsor der Stiftung 
Vita Parcours.