Dienstag, 30. Januar 2018

Bunny Yeager -- Queen des Pin Up




Gegen Mitte der 1950er
 Jahre wurden die gemalten
Pin Up Kalender langsam von Fotografien
verdrängt.
Nicht zuletzt auch 
Hugh Hefners  neugegründetes
 Männermagazin “Playboy” 
mit seinem “Centerfold” Bild eröffnete 
ein neues Feld für erotische Fotografie.




Eine herausragende Ausnahme in der 
männerdominierten Branche war
( 13. März 1929  - 30  - 25. Mai 2014 )


Yeager modelte Anfangs selbst, begann 
sich aber zunehmend für die Arbeit
hinter der Kamera zu interessieren.




Ein Vorteil für sie war, 
dass viele Mädchen gerne mit ihr
arbeiteten, "weil sie sich  vor irgendwelchen
 sexuellen Avancen eines männlichen 
Fotografen sicher fühlten.”




Yeager  schuf Ikonen der 
erotischen Fotografie, ...




... wie etwa Betty Page’s Dschungelserie
im heute geschlossenen 
Africa U.S.A. Park in Boca Raton.




Die Kostüme mit dem klassischen 
Leopardenmuster hatte
 Page selbst geschneidert.

1955 schickte Yeager einige 
der Fotos an Hugh Hefner, 
der  Page daraufhin als Playmate
 des Monats Januar vorstellte
Nicht zuletzt verhalf sie
dem Bikini in
den USA zum Durchbruch.




Ihre Bilder von Ursula Andress
 die am Strand von Jamaika für den
James Bond Film “Dr. No” posierte,
 gingen um die Welt.





 Yeager beschäftigte sich
 bis in die 1970er Jahre hinein mit 
der Akt- und Erotikfotografie, verfasste
 eine Reihe von Büchern zum Thema, ...






... bevor sie sich
 überwiegend 
der Mode - und
Porträtfotografie zuwandte




Im Zusammenhang mit der
Wiederentdeckung
von Betty Page, wurde
auch Bunny Yeager
zur Kultfigur und mit Ehrentiteln
wie "High Priestess of Pin Up"
bedacht.



Sonntag, 28. Januar 2018

Singende Gastarbeiter



Singende Gastarbeiter

Was wäre die deutsche Schlagerszene der 
50er und frühen 60er Jahre, ohne die 
GastarbeiterInnen, die aus aller Herren Länder
ins Wirtschaftswunderland strömten und 
dort die Sehnsucht nach Exotik und
fremden Ländern zu stillen suchten.


Ohne Anspruch auf Vollständigkeit fallen 
mir auf Anhieb etwa  Caterina Valente, ...




... Rita Pavone, Peppino di Capri,
Mina, Bobby Solo  und
Rocco Granata und 
 aus dem Land, 
wo die Zitronen blühen ein.




Aus der Schweiz stammten 
Lys Assia, Vico Torriani,...




...  Peter Hinnen, Hazy Osterwald,...





... aus den USA 
Conny Francis , Peggy March,





...Chubby Checker,der King of Twist,




...aus dem hohen Norden,
Gitte, Bibi Johns,




Siw Malmquist, 
Wencke Myrhe, 
Vivi Bach,  ...




...Heinrich Pumpernickel alias 
Chris Howland kam aus England,
ebenso Cliff Richard und
die frühen Beatles.




...Billy Mo kam von Trinidad.
Ivo Robic aus Kroatien.




Peter Alexander kam aus Oesterreich,
 wie auch Peter Kraus, Udo Jürgens 
und, ob man es glaubt oder
nicht, Freddy Quinn.




Auch Lolita stammte nicht,
wie man meinen sollte,
von der Waterkant,
sondern aus St.Pölten.

Aus Griechenland  stammten 
Nana Mouskouri, Leo Leandros ...




... und aus Frankreich Dalida,
Gilbert Becaud und ... und... und ...

Die "British Invasion" versetzte dem Schlager
nicht gerade den Todesstoss, liess ihn aber
über Jahre angeschlagen in den Seilen hängen.
Anders als noch beim Rock'n Roll gelang
es dem Schlager nicht mehr, diesen
Trend "einzudeutschen".





Erst mit der "Neuen Deutschen Welle"
fand der Schlager auf neue Weise
zu seiner alten Frische zurück.

Freitag, 26. Januar 2018

Buch der Schatten 220/221




In unserer Welt ist das Britische Museum
tatsächlich im Besitz eines 1897 
erstandenen Kristallschädels.
Nach eingehenden elektronenmikroskopischen
Untersuchungen wurde der Schädel 
als eine möglicherweise in
Deutschland hergestellte Arbeit
 aus dem 19. Jahrhundert
bezeichnet.


Doch erinnern wir uns
an Professor Ambosius'
häufige Besuche in Idar-Oberstein.

Ein genialer Schachzug
 des alten Schlitzohrs?

Mittwoch, 24. Januar 2018

Zdenek Burian - Winnetous Erben





1908 unternahm Karl May
 mit seiner Frau eine 
sechswöchige Amerikareise. 
Am 4. September 1908 
holte er in Bremen seine Fahrkarten beim 
Norddeutschen Lloyd ab und reiste 
am 5. September  ab Brfemerhaven
mit dem "Grossen Kurfürst".
Am15. September erreichte
 das Schiff New York.
Die Mays besuchten 
anderem Albany, Buffalo 
und die Niagarafälle.

Tagesausflüge führten Mays 
auch in die Reservation
 der Tuscarora-Indianer und nach Toronto.
In Lawrence, Massachusettstraf man Mays 
Schulfreund Ferdinand Pfefferkorn . 

Weiter in den Westen 
gelangten die May’s nie.
Trotzdem diente diese Reise 
 May als Inspiration für 
sein Buch Winnetou IV.








May, mittlerweile im 
Rentneralter angelangt,
geht es in diesem Roman viel
um Versöhnung, um das 
Beilegen alter Feindschaften.
Ob so viel Edelmut lahmt
 die Handlung
erheblich.




Eine Inhaltsübersicht habe ich gestern mit
der gleichnamigen Sammelbildfolge
gegeben, wobei der 
Zeichner sich einmal mehr, recht frei
an die grossartigen Vorlagen
angelehnt hat.




Zdenek Burian hat eine lange Reihe
auch Titelbildern zu Karl May 
Büchern geschaffen.




Um 1962, wohl im Zug des 
durch die Verfilmungen
angeheizten Karl May
 Booms, brachte der Karl May
Verlag Bamberg zwei dicke 
mit Illustrationen 
Zdenek Burians heraus. 





Unverständlicherweise, 
soweit ich weiss,
bislang die einzige Veröffentlichung 
mit Burians Illustrationen, 
in deutscher Sprache