Dienstag, 28. März 2017

Montag, 27. März 2017

Revell Artist - Jack Leynnwood



Ein anderer prägender  Illustrator
 für Revell Modellbausätze war
nebst Brian Knight,
Jack Leynnwood.
(1921 - 1999)




James Gurney nennt ihn
 “ the Rembrandt of Revell 
plastic model boxes”. 






Etwa um 1965 soll er seine Arbeit
 für Revell begonnen haben.





Ende der 1950er Jahre explodierte
 der Modellbaumarkt
förmlich.






 Allüberall bastelten
 emsige Knaben  und auch
 ältere Semester begeistert
an den Plastikmodellbausätzen, 
bauten Schiffe, Autos und 
und Flugzeuge auf Teufel komm raus.




Das Sortiment wuchs schnell an.
Massgeblichen Anteil am Erfolg hatten 
 wohl auch die sensationellen,
Deckelbilder der
 Bausatzverpackungen.
Lange Zeit anonym, oder (zumindest
hierzulande) kaum bekannt,
finden sich mittlerweile
 doch einige Namen.

Andrew Scott Eidson
Richard Kishady
John Steel
George Akimoto
oder
Chuck Coppock.

Ganz massgeblich
beteiligt war 
 Jack Leynnwood,
 der für Revell  für
Jahre eine 
 Schlüsselrolle 
für die Illustrationen hatte. 

Die biografischen Angaben,
die zu finden sind,
 sind spärlich
 und die Bildzuweisungen
nicht immer ganz sicher.

Sicher aber ist, dass Leynnwood
einer der prägendsten Künstler für Revell
in jenen Jahren war.




 Irgendwann begann Revell dann damit,
 für die Deckelbilder Fotos zu verwenden.
Leynnwood  musste sich andere Auftrageber 
suchen und fand sie etwa 
 Mini-Craft, Glencoe Models,
 Aero Publishers, Plane and Pilot Magazine, 
Northrop, United Technologies, 
Schaefer Aircraft, the Garrett Corporation,



 Hughes Aircraft, Rutan Aircraft,

Daneben schuf er  eine
 Reihe Filmposter 


‘Jaws II’, 


"Airport 77"

Sonntag, 26. März 2017

Dämon der Wüste 158/159 Curare





Das Blasrohr ist eine Waffe,
die vorwiegend von indigenen Völkern
 zur Jagd oder im Kampf eingesetzt wird.


 Vielen bekannt
durch den Sir Percy Fawcett nachempfundenen
Forscher Ridgewell in "Der Arumbayafetisch".




Als Giftstoff werd etwa das
Sekret des Pfeilgiftfrosches...


... oder das  berüchtige, aus
Lianen gewonnene Curare.


Unsereins benutzte in jungen Jahren,
angeregt von Wilhelm Busch,...




... ein Pusterohr zum Erbsenspicken.

Samstag, 25. März 2017

Basiliskenbrunnen




"Ein alter Hahn legt
 ein Ei in den Mist,
 dieses wird von einer
Schlange oder Kröte
 umschlungen und durch 
deren Wärme ausgebrütet." 
Was schlüpft, ist ein Basilisk, 
der allein durch 
seinen Blick oder Atem 
einen Menschen töten kann.




Dieses auch als Schlangenkönig
bekannte Untier wurde
wohl durch Wortspielerei
zum Wappenhalter Basels.




Etwas versteckt kündet
der Gerberlochbrunnen von
 der ersten Behausung
eines Basler Basilisken.




Die von Wilhelm Bubeck
(1850 - 1891)
entworfenen Basiliskenbrunnen
(Basilisgge -Brünneli)...




... sind bis heute ein 
Wahrzeichen Basels.







28 Basiliskenbrunnen 
stehen zur Zeit
noch in Basel, wie der
vermerkt.




Nebst den Basiliskenbrunnen
waren die Basilisken
 auch lange Zeit 
Wappenhalter...



...  auf dem von Hermann Eidenbenz
1949 geschaffenen BVB Signet.


Auch sonst stösst man immer
 wieder auf den Basilisken.
Auf Brücken, ...




in Parks, ...




als Wappenhalter auf Brunnen,
wie hier in der Augustinergasse, ...




als Hotelnamen, ...



... oder als Name für
einen  Circus ...


... oder für den
lokalen   Radiosender.


Freitag, 24. März 2017

Basel - Basilisken




In Basel taucht  der Basilisk  als Schildhalter
erstmals um 1448  auf  und wurde
so zu einem Wahrzeichen der Stadt.

Der Umgang der Stadt Basel mit
ihrem Wappentier kann leider nicht
immer als pfleglich bezeichnet werden.

Einst, um 1880 wachten die von
Ferdinand Schlöth entworfenen
über die Wettsteinbrücke.
Der Konstanzer Künstler Hans Baur
hatte die mächtigen,
mehrteiligen Gussmodelle
geschaffenen, die dann vor Ort
zusammengesetzt wurden.




Über 50 Jahre bewachten die Fabeltiere
 getreu  den Verkehr
über den Rhein.




Auf Grund der Brückenverbreiterung
mussten die mächtigen
Brückenwächter im Jahre 1936 weichen.
Der neue Zeitgeist hatte wenig Verständnis
für die imposanten Skulpturen und
so wurden sie verscherbelt und
in alle Winde zerstreut.





Einen verschlug es an die
Rippertschwand  nach Meggen am
Vierwaldstättersee, wo
er heute noch steht.




Ein Zweiter  fristet sein
etwas unwürdiges Dasein
 im Hof der   Liegenschaft
 «Haus zum Basilisk»an der
Schützenmattstrasse 35 in Basel.

Einst wollte die Migros Claraplatz
 den stark angerosteten
Vogel  restaurieren lassen
 und der Stadt schenken.
 Diese lehnte jedoch dankend ab.

Ein weiterer Basilisk bekam seinen neuen
Standort in Tierpark Lange Erlen.
1995 wollte die Basler Bauverwaltung
 wieder einen Brückenwächter für
 die umgebaute Wettsteinbrücke
und kaufte dem Erlen Verein die Statue für
100’000.- Franken ab um ihn
am Grossbasler Brückenkopf platzieren.





13 Jahre vergingen bis Mitte
2008 ein anderer Drache
nach langer Odyssee
den Weg in den Erlenpark fand.

Dieser hatte zuerst vier
Jahre in einem Bretterverschlag
im «Dalbenloch» gehaust,
Dreissig Jahre verweilte er
 danach in Engelberg
 im Garten des Direktors Marx
der Firma Gempp & Unold.
1967 kam er in den Besitz
eines Schrotthändlers.
Doch ein neuer Interessent
nahm ihn mit  nach Nyon,
wo er 21 Jahre verblieb, bis er
 1981 einen neuen  Standort
im Park des Ferienhauses von
 Peter Koechlin in
Rickenbach-Altenschwand
im Schwarzwald fand.
Peter Koechlin wollte den Basilisken
wieder der Basler Öffentlichkeit
zugänglich machen,
doch die Stadt Basel lehnte ab.
Auch der  Basler Zolli fand,
dass ein mythologisches
Fabelwesen nicht zu dem Zoo passte.



So erhielt 2008 der Erlen-Verein
diese Skulptur geschenkt und
die Lange Erlen kam wieder
 zu «ihrem» Basilisken.

Donnerstag, 23. März 2017

Berni Wrightson - RIP



Einen Tag nach
Chuck Berry ist 
(27. Oktober 1948 - 19. März 2017)
der Altmeister des 
Comic Horrors,
von uns gegangen.




Vor allem Ende der 1970er Jahre
leistete Wrightson bahnbrechendes
auf dem Gebiet der Horrorcomics.


Eine seiner ersten Arbeiten,,,,




... "Breathless" aus
dem Fanzine
"Web of Horror".



Nach Arbeiten
für die DC Hefte
"House of Mystery"
und "House of Secrets" ...




... wurde er mit seinen Zeichnungen
 zu Len Wein's
"Swamp Thing".(1971)
berühmt.




Uncle Creepie




Cousin Eerie




Seine Arbeiten für "Warren"
gehören bis zum heutigen Tag...




... zum Besten was es in Sachen
schwarz/weiss  Comics
je gab.








Legendär auch
seine rund 50 Illustrationen zu
"Frankenstein",...




... in einer an
Franklin Booth erinnernden
Schraffurtechnik, an denen er
 über sieben Jahre arbeitete.




Einen Überblick über
die frühen
Jahre seines Schaffens...




... bietet das Buch "A Look Back".




Unter seinen späteren Werken ist
etwa auf seine Zusammenarbeit mit
Stephen King , wie etwa bei
"Der "Werwolf von Tarker Mills"
oder "Freakshow"hinzuweisen.