Montag, 22. Mai 2017

Buch der Schatten 138/139




Im  Dezember 1893 veermerkt Conan Doyle
 in seinem Tagebuch „Killed Holmes“

1896 bemerkte er dazu:
“If I had not killed him,
 he certainly would have killed me.”

Sonntag, 21. Mai 2017

Frankenstein & Co




Nachdem der Zahn der Zeit
unerbittlich an meiner Website 
genagt hat, ...




... habe ich  mich aufraffen
müssen, meine alten
Texte, so gut es noch ging,
den grösseren Bildschirmen
anzupassen.

Mein Artikel über Frankenstein und 
andere "künstliche Menschen" 
ist aufgefrischt, neu verlinkt.
und somit wieder abrufbar





Samstag, 20. Mai 2017

Atlantis Basel wird 70




Das Basler "Atlantis" wird 70
Jahre alt und aus diesem
 Anlass erscheint
ein neues Buch, das die 
wechselvolle Geschichte
des Basler Musiktempels
nacherzählt.






Mein Versuch, auf diesem Blog
die Bedeutung
des "Atlantis" zu würdigen,...




...scheiterte nicht zuletzt daran, dass ich kaum
Bilder aus den Glanzzeiten finden konnte.
Diesem Mangel verspricht das Buch 
mit über 80 Illustrationen,
zumindest ein Stückweit, Abhilfe
zu schaffen. Trotzdem erstaunt,
wie wenig Dokumente offenbar,
von bewegten und stürmischen
sieben Jahrzehnten, erhalten geblieben sind.




Marc Krebs und Christian Platz
zeichnen die wechselvolle 
Geschichte des "Atlantis" vom
Jazz Mekka über die Jahre der Beat -
und Rockmusik, die Aera Eddie Cassini,
bis in unsere Tage nach.

Zwar soll das "Atlantis" ein Gastspiel der
Beatles anno 1962 abgelehnt haben,
(ein nie bestätigtes, aber
hartnäckiges Gerücht)
aber die noch wenig bekannten
"Black Sabbath" traten für eine
Gage von 1000 Franken
1970 im "-tis "auf.
Ein Verdienst des damaligen
Hitparadenmoderators
bei Radio Beromünster, 
Christoph Schwegler.




Daneben waren aber etwa 
auch "Picadilly Six",
die Basler "PS.Corporation" oder
"Ambros Seelos"
oft und gern gesehene Gäste.

Auch die Bedeutung des "-tis"
für Schweizer Bands wird
deutlich gemacht.




"Dorados",




"Krokodil"



"Rumpelstilz" "Span" 
oder "Züri West" u.v.A.
alle verdienten sich ihre 
Sporen im "Atlantis" ab.

Angereichert mit einer 
Fülle weiterer  Informationen
und Anekdoten 
dürfte das Buch  für
mehrere Generationen 
von -tis Besuchern
halbvergessene 
Erinnerungen wieder
wachrufen.

Freitag, 19. Mai 2017

TV Serien der 1970er Jahre





Wenn ich an die TV Serien der 1970er Jahre
 denke, muss ich gestehen, dass mir nur
wenig in  Erinnerung geblieben ist.
Während in den  1950er und 60er Jahren 
ein Highlight das Nächste jagte, sind
 die meisten US Serien der siebziger Jahre 
fast spurlos an mir vorübergegangen.

Immer noch gab es nur zwei grosse
Fernsehsender, ARD und ZDF,
die Schweiz brachte zumeist
zeitverschoben dieselben Serien wie diese.
Man wurde also nicht
von der Programmvielfalt
der privaten  Sender
abgelenkt.

War der Reiz des neuen Mediums dahin?

 Oder meine Interessen anders gelagert? Oder
die Serien ganz einfach schlechter geworden?

Viele Serien stammten noch aus den Sechzigen.
 “Columbo” etwa, hatte bereits 
in den 1960ern angefangen,
und so manche andere Serien die bis 
weit in die 70er liefen auch.




Original 1970er Produkte waren etwa
"Kojak", der Einsätze in Manhattan leitete, 
zuerst mit dem Rauchen aufhören musste, 
weil das schon damals
nicht  mehr gerne gesehen wurde, 
dann zum Lolly wechselte, worauf prompt
die Zahnärzte Einspruch erhoben.
Telly Savalas mochte ich, aber die Serie 
selber brachte das Herz nicht zum hüpfen.




Dasselbe gilt für  "Cannon" und ...




"The Streets of 
San Francisco". wo mir zwar Willliam
 Conrad und Carl Malden und
 der junge Michael Douglas
ganz gut gefielen, aber ....irgendwie
 kamen mir die Stories ausgelutscht vor,
eine endlose Variierung
 desselben Schemas.




Um einiges besser gefiel mir 
Rockford”aus der Feder von Roy Huggins,
 mit James Garner,
 aber auch  ihn hatte ich schon
 in besseren Rollen gesehen.




Es gab "Manie", eine weitere
Detektivserie.
Solide Durchschnittskost,
aber nichts, das einem aus
den Socken haute.




"Charlies Angels" waren 
zwar nette Mädchen, 
aber das Gelbe vom Ei war
 auch diese Serie nicht.




Ebenso wenig “Starsky & Hutch”




"Kung Fu" litt an David Carradine, 
der eben kein Kung Fu konnte
und "The Waltons" oder 
"Dallas " waren nun gar nicht mein Ding.




Dann gab es noch "Battlestar Galactica", 
wo Pa Cartwright nach seiner 
Pensionierung auf der Ponderosa
Ranch  das Kommando führte.




"Little Joe" bewirtschaftete unterdessen
das "Little House on the Prärie"
(Unsere kleine Farm") ...




... und Adam spielte einen Doktor Trapper.

Irgendwie hatte der amerikanische
 Traum seinen Glanz verloren.

Um einiges besser sah es in Grossbritannien
 aus, wo doch einige Serien
herkamen, die mein Langzeitgedächtnis
 in Erinnerung behalten hat.




"Jason King ", die weniger 
erfolgreiche Weiterführung des
Departement S stammte eigentlich
 auch noch aus den Sechzigern.

"The Persuader" mit Ivanhoe/Simon Templar/
James Bond Darsteller Roger Moore 
und Tony Curtis litt an der übertrieben
 spassigen, deutschen Synchronisation

Es gab eine ganze Reihe von 
Agentenserien, meist
 in den 1960ern gestartet,
die zwar nicht schlecht,
aber irgendwie auch austauschbar
geworden  waren und von denen  erst ...




frischen Wind in das des Genre
brachten.




Dann war da  noch " Minder" (Die Aufpasser)
mit Dennis Waterman und
George Cole, die aber in der deutschen
Version nicht so richtig
rüberkamen.




Die "Tatort" Serie begann ihren Siegeszug,
der bis heute anhält, und unter
einer Reihe älterer, biederer
und meist etwas betulicher
 Kriminalbeamter, fiel Sieghaft Rupp
als Zollfahnder Kressin aus dem Rahmen.




In Deutschland startete “Derrick” 
seine Erfolgslaufbahn, aber so 
ganz richtig wahnsinnig  toll, war auch
diese Serie nicht.
Also tröstete man sich  mit Serien wie




"Klimbim", ...




"Catweazle" oder...



"Der Doktor und das liebe Vieh" 
( All Creatures Great and Small) 

Donnerstag, 18. Mai 2017

Mittwoch, 17. Mai 2017

Sir Arthur Conan Doyle




Bringt diese Begegnung 
zwischen Miss M und
Mr. Conan Doyle endlich Licht
in die Geschehnisse an den
in die dunklen Geheimnisse 
um das Verschwinden und
Wiederauftauchen von Mr. Holmes?




Rufen wir uns kurz in Erinnerung:
Sir Arthur Ignatius Conan Doyle M.D. 
( 22. Mai 1859 - 7. Juli 1930 ) 
war ein britischer Arzt und Schriftsteller. 




Bekannt geworden als “Vater” von
 Sherlock Holmes, dem wohl bekanntesten
Detektiv aller Zeiten...




...  und Schöpfer
der Geschichten um Professor 
Challenger. 
Mitbegründer
des Genres der "Lost World"
Romane,...




... Feenforscher und Spiritist.

Nach seinem Studium reiste Doyle
1880 als Schiffsarzt auf dem Walfänger
 Hope in die Arktis, ein Jahr später 
auf der Mayumba nach Westafrika. 
Dann eröffnete er in Southsea bei 
eine Arztpraxis und begann zu schreiben
1887, mit 28 Jahren, veröffentlichte er die 
erste Geschichte des Detektivs 
Sherlock Holmes: A Study in Scarlet 
( Eine Studie in Scharlachrot).




Für die von Doyle als
 “deduktiv” beschriebenen
Ermittlungsmethoden
 seines Helden hatte 
sich Doyle seinen  Lehrer an der 
Edinburgher Universität, Joseph Bell,
zum Vorbild genommen,...




...  der es mittlerweile
selbst zum Helden
einer Comicserie gebracht hat.




Doyle beschäftigte sich früh
mit allerhand "okkulten" Theorien,
was sich z.T. auch in seinem
Werk niedergeschlagen hat.

Bereits während seines
 Medizinstudiums
befasste sich Doyle mit
übersinnlichen Phänomenen,
spiritistischen Praktiken,
 telepathischen Experimenten und mit der
 aufgekommenen Theosophie.
1889 erlebte er seine erste Séance.
Besonders tat er sich
als Bannerträger des damals
populären Spiritismus hervor.




An seinem Versuch
 den grossen Houdini
zum Spiritismus zu
bekehren, zerbrach seine
Freundschaft mit dem
Entfesselungskünstler






Mit James Moriarty,
dem „Napoleon des
Verbrechens“  erschuf Doyle
Holmes’ gefährlichsten Gegner,
Ein dunkler Doppelgänger, „ein „Schatten“
ein „Alter Ego,“ein „dunkles Spiegelbild“
des Helden.
Tatsächlich taucht Professor Moriarty
wie ein Deus ex machina,
nur einmal auf, um Holmes zu töten
und dann wieder in der
Versenkung zu verschwinden.




Offiziell beschloss Doyle,
Holmes sterben zu lassen,
 weil dieser zu viel  Zeit in
Anspruch nahm, die Doyle
gerne für das Schreiben anderer
Geschichten benutzt hätte.
Gegen den Widerstand von Doyles
Mutter und zum Entsetzen tausender
Holmes Fans kam es
 in "The Final Problem"
 der letzten Geschichte in der Anthologie
 „The Memoirs of Sherlock Holmes „
zu einem Kampf der Kontrahenten ,
bei dem beide
in die Reichenbachfälle bei
Meiringen stürzen
und verschollen blieben.
Holmes Tod  führte zu öffentlicher Trauer,
 enttäuschte Leser in London
trugen Trauerflor und Doyle wurde von
 empörten Lesern mit Protestbriefen überschüttet.
20.000 Leser  kündigten  das
Abonnement des Strand-Magazins.

1896 verteidigte Doyle seine Entscheidung,
Holmes sterben zu lassen, mit den
rätselhaften Worten:
“If I had not killed him, he certainly would
have killed me.” 

Dienstag, 16. Mai 2017