Mittwoch, 26. April 2017

L.Q. Jones




L.Q. Jones,
eigentlich Justus Ellis McQueen; 
geboren am 19. August 1927 
debütierte 1955 in
"Battle Cry"
und behielt von da 
an den Namen
seines Filmcharakters
bei.




Neben Kriegsfilmen trat er
vor allem in Western auf.




Er spielte neben Elvis
in "Love Me Tender,"
"Flaming Star,
"Stay Away, Joe". ...

... und gehörte in vielen
Sam Peckinpah Western
zum festen Inventar.
Er spielte in 
 Sacramento,




 Sierra Charriba, 




The Wild Bunch, 




The Ballad of Cable Hogue ...




...  sowie Pat Garrett & Billy the Kid 




Er spielte mit Clint Eastwood




... und neben Randolph Scott.




Daneben ritt er durch ungezählte
Westernserials von
Tombstone bis Laramie,
von Dodge City bis Klondike,
 arbeitete als...




... "Andy Beiden" auf 




Der spielte "Smitty" in "Cheyenne"
 neben Clint Walker und "Joe Tail"
in Klondike.
Meist wurden diese Nebenfiguren
aber zu wenig profiliert gezeichnet
 und verschwanden oft 
im Laufe der Zeit ganz.




Trotzdem, er war lange Zeit
aus dem Wilden Westen ...




... und von 
dem TV Bildschirm nicht
weg zu denken.




Seltsamerweise verschlug es
ihn, meines Wissens, nie
in den Spaghettiwestern.




1975 spielte er in dem "Post Nuclear" SF Film
"A Boy and his Dog" mit.

In späteren Jahren wurde er,
wie so viele, in eher zweitklassigen
Rollen verbratenen und  produzierte
selbst einige eher glücklose Horrorfilme.
Eine seiner letzten, grösseren
Rolle war die des 




in der Neuverfilmung von "Zorro" (1998)




Bis in die jüngste Zeit war
 er gern gesehener Gast
in so mancher Oldtimer Show.



Dienstag, 25. April 2017

Binningen Ostplateau




Bei dieser Ansichtskarte  von ca 1898, fällt
auf, dass bei der röm. kath. Heilig Kreuz Kirche
noch der Turm fehlt.




Später wurde der Kirchturm 
ein Wahrzeichen des
Binninger Ostplateaus.




Der Margarethenhügel , ein
Ausläufer des Bruderholzplateaus,
mit der Margarethenkirche ,...








... dem wiederbelebten Rebberg,...




... der Sternwarte...




... dem alten Friedhof...





... und dem legenden-
umwobenen, 1903
eröffneten "Sunnebädli"...







...bilden sozusagen den Eingang 
zum Binninger Ostplateau.
Wie die Sage wissen will,
soll einst ein Bauernknecht  beim
Kirschenpflücken, beim Versuch
ins Frauenbad zu spähen,
von der Leiter gefallen sein.  




Danach wird die katholische Kirche
zum markantesten Punkt.




Während die katholischen Gottesdienste
bis in die 1890 Jahre
im Tanzsaal des Gasthofs
zum Wilden Mann stattfanden, ...




... wurde der Kirchenarchitekt
August Hardeggerum 1895
mit dem Bau einer Kirche beauftragt.
Der Turmbau wurde 1908 abgeschlossen.




Durch ihre erhöhte Lage
dominiert die Kirche weithin
sichtbar  das Landschaftsbild...








... bis dann das
schon wieder
vom Abbruch bedrohte
Bruderholzspital
die Grenze zu
Bottmingen markiert.



Montag, 24. April 2017

Mit Karl May auf Reisen und Abenteuern





Die Hafermehle
“Gusto & Griesolwerke,” 
Villmergen (1952)
bewarb ihre Haferflocken mit dem
 120 Bilder umfassenden Album
"Mit Karl May auf Reisen und Abenteuern"
Die Bilder waen 10,3 x 7 cm gross, die 
Zeichner  Karl Lindeberg und Andere.




Das Album ist sehr selten und
 konnte nur  im Katalog Köberich,
 und in den Sammlungen
Mathis, Christ und Brandt
nachgewiesen werden, und ist  seit 
über 30 Jahren auf keinem
Sammlermarkt mehr aufgetaucht.




Ein interessantes Detail ist der
 Werbehinweis auf Hugo Kobel, ...




... einen der ganz grossen
Schweizer Velorennfahrer.




Hugo Koblet
 ( 21. März 1925  -  6. November 1964 )
war  in den 1950er Jahren
 neben Ferdy Kübler der
bekannteste Velorennfahrer der
Schweiz
1950 wurde er international
bekannt, als er
 als erster Nicht-Italiener den
 33. Giro d’Italia gewann.




 Kurz darauf folgte sein erster
 Gesamtsieg der Tour de Suisse.

1951 bezwang Koblet den italienischen
 Radrennfahrer Fausto Coppi
im Grand Prix des Nations
Das 
Erscheinungsdatum
des Albums, das andernorts 
mit 1948 angegeben wird, wurde 
deshalb auf 1952 festgesetzt.




Sonntag, 23. April 2017

Labyrinth und Ariadnefaden.



Das labyrinthische Muster
in dem sich Karim Bey auf
seiner Flucht in die Schattenwelten 
zurecht zu finden versucht,
wird im weiteren Verlauf
unserer Geschichte  noch
mehrfach eine Rolle spielen.



 Anhand des Wegmusters 
unterschiedet man grob
zwei Arten  von Labyrinthen.


  Das   Labyrinth im ursprünglichen
 Sinn ist ein in verschlungener,
 verzweigungsfreier Weg, der
zwangsläufig zum Ziel, dem 
Mittelpunkt führt.




   Ein  Labyrinth im weiteren
und auch umgangssprachlichen  Sinn,
ist ein weitverzweigtes  System mit 
Sackgassen oder geschlossenen
 Schleifen. 




Diese Art  Labyrinth 
wird auch Irrgarten genannt.




Szene aus  dem Film
"Labyrinth" von Jim Henson.



Prinzessin Ariadne, Tochter des
 Königs Minos schenkte Theseus. 
einene Fadenspule, mit deren Hilfe
 er  den Weg durch das Labyrinth, 
markieren konnte.




 Nachdem Theseus den Minotauros 
getötet hatte, konnte er entlang des Fadens 
das Labyrinth wieder verlassen.
 Der Hinweis für den Gebrauch des Fadens 
stammte von  Dädalus,
 dem Erbauer des Labyrinths. 

Sinnbildlich  wird nebst dem 
Ariadnefaden auch der “rote Faden”
aus Goethes Wahlverwandtschaften  verwendet,
der sich auf den Kennfaden der 
britischen Marine bezieht:
 „Sämtliche Tauwerke der königlichen 
Flotte sind dergestalt gesponnen, 
dass ein roter Faden durch das Ganze
 durchgeht, den man nicht herauswinden
 kann, ohne alles aufzulösen, und woran 
auch die kleinsten Stücke kenntlich sind,
 dass sie der Krone gehören. Ebenso zieht 
sich durch Ottiliens Tagebuch ein Faden …“.