Dienstag, 21. Februar 2017

Dämon der Wüste - Apaches de Paris 3






Graf Vlad wird hier Opfer
eines gefürchteten
Apachetricks.
Ein Seil, ein Gürtel oder
eine Garotte wird von hinten
um den Hals geschlungen 
und der Überfallene quasi auf
die Schulter geladen,
während sein Compagnon 
das Opfer beraubt oder
niederschlägt.






Ueber Waffen und Kampftechniken






... ebenso wie 
über ihre berüchtigten Tänze,
habe ich bereits berichtet.




Den Namen des Hauptquartiers
der "Apaches"
habe ich übrigens
von
dem Titelblatt dieser
mysteriösen Geschichte
übernommen.






Neu ist auch ein Comicband von
Alex W.Inker erschienen:

"Apache"
Editions Sarbacane.


Montag, 20. Februar 2017

Dämon der Wüste 150/151




Die gewöhnliche Garotte,
die Graf Vlad hier zu spüren
bekommt,
besteht aus einem
mittelstarkernMetalldraht,
der an den beiden Enden mit kurzen
Holzgriffen versehen ist.




Diese klassische Garrotte
war eine Lieblingswaffe  der
 “Apaches”  oder "Filous"
genannten Kriminellen
 im Frankreich des  frühen
20. Jahrhunderts  (etwa in Paris-Montmartre
oder im Hafenviertel von Marseille). 

Sonntag, 19. Februar 2017

Jackie Chan - The Big Brawl




"Battle Creek Crawl" oder auch
" The Big Crawl" ist ein 1980
gedrehter amerikanischer
 Kung Fu Film, mit dem Jackie Chan
 zum ersten Mal versuchte
in den USA Fuss zu fassen.

Eigentlich konnte nichts schief gehen.
Robert Clouse, der Regisseur hatte 
1973 mit “Enter the Dragon
bereits Bruce Lee international 
zum Durchbruch verholfen.
Ein Film, bei dem
auch  Fred Weintraub 
 Produzent war. 




Im  Chicago der 1930er Jahre.
Jerry Khans (Jacky Chan)
Vater, ein Restaurantbesitzer
wird von Schutzgelderpressern 
bedroht.

Jacky Chan greift ein und lenkt 
damit die Aufmerksamkeit  des 
Mafiabosses (José Ferrer) auf  seine 
einzigartigen kämpferischen
Fähigkeiten.

Dieser  entführt Jackie Chans
 Verlobte und  und zwingt ihn,
 an dem Battle Creek Brawl, 
einem Wrestling- Kampfturnier in
Texas mitzumachen.




Chans  Onkel,(Makoto Iwamatsu ) ein Kung Fu 
Lehrer trainiert ihn...




... und 
nach etlichen Kämpfen 
wird Jackie Chan Sieger.




Eine klare, einfache Story,
bestens geeignet, um
einen feinen Hau - Drauf
Film daraus zu machen.
Man erhoffte
sich einen ähnlichen Riesenerfolg,
wie mit "Enter the Dragon".



Aber der Film flippte,...




... obwohl er durchaus
ordentlich und solide  gemacht war.

  Das “Lexikon des 
Internationalen Films ”
 meint denn auch:
Ein handwerklich perfekter Film, der
 das Dekor der dreissiger
 Jahre sorgfältig
 rekonstruiert, aber seinen 
Unterhaltungswert
 allein in der Darstellung 
physischer Gewalt sucht.“

Nun ja, schliesslich sollte es
 ein Kampfkunstfilm sein, und genau
 mit der Suche nach der Darstellung
der Kampfszenen haperte es.




Hier liegt nach Jackie Chans
 eigenen Aussagen der Haken.
Der Grund, warum er glaubt, dass 
dieser Film scheiterte, war, dass er keine
 Chance bekam, die Action-Szenen so 
zu leiten, wie er sie für den Film wollte.




Stattdessen übergab man die
Choreographie der Kampfszenen
dem Amerikaner Pat Johnson.





Eine ganze Reihe von Kampfszenen
wurden starr aus der Totalen
abgekurbelt.




Der Film war zuwenig auf
Jackie Chaos Persönlichkeit, Fähigkeiten
 und Vorzüge zugeschnitten.
Clouse war an Chans Vorschlägen,
 (dieser hatte immerhin zehn Jahre 
Erfahrung als Stunt Koordinator
 in Hongkong,) nicht interessiert.




Chans komödiantische
Begabung wurde nur halbherzig
 eingesetzt, ...




... ebenso wie seine
akrobatischen Fähigkeiten.

Eine verpasste Chance!
Trotzdem hat der Film
Qualitäten und bei mancher Szene
kann man davon träumen,
was daraus geworden wäre,
wenn Chan sich aus dem Korsett
der amerikanischen Regieanweisungen
hätte befreien können.






Sehenswert als Mafiabösewicht:
Lenny Montana (Leonardo Passaforo
1926 -1992) ein italoamerikanischer
Wrestler, der für die Colombo Familie
gearbeitet haben soll und später in
 verschiedenen Film- und Fernsehrollen,
so auch als auch als Killer
Luca Brasi in
"Der Pate".
Daneben waren einige
 bekannte Wrestler
jener Zeit zu sehen.



Etwa Oz Baker, der in
 "Escape from New York"
mit Kurt Russel kämpfte.


Oder  Don H.(ard) B.(oiled)  Haggerty als "Kiss"
Gene LaBelle, Sonny Barnes u.A.



Samstag, 18. Februar 2017

Freitag, 17. Februar 2017

Albert Hurter - Disney Artist



Obwohl ich seit frühester Kindheit
ein grosser Fan
der Walt Disneytrickfilme bin,
ist mir der Einfluss des Schweizer Künstlers
Albert Hurter
(11. Mai 1883 - 28. März 1942)
auf die frühen Animationsmeisterwerke,
erst spät so richtig bewusst geworden.
1996 erwähnt ihn John Canemaker in 
seinem Buch “ Before the Animation Begins”,
erstmals.




Hurter wurde in Zürich geboren.
 wo er 1900 Architektur studierte.  1903 
zog er nach  Berlin wo er sieben Jahre
alle gängigen künstlerischen Techniken  
erlernte.
1912 entschloss er sich,
 in die Vereinigten Staaten auszuwandern,
wo er als Trickfilmzeichner
bald Arbeit fand.
Um 1920 siedelte er nach Kalifornien
über. Über diese Zeit ist wenig bekannt.




Im Jahr 1931 wurde  Walt Disney auf 
Albert Hurter aufmerksam. 
Dieser schlug sich mit Herzproblemen
herum. nahm aber ein Angbot Disneys
als  „Inspirational Sketch Artist“ an.




Wie gross der Anteil Albert Hurters an den
 Zeichentrickfilmen der Walt Disney 
Studios war,  kann schlecht
  im Detail belegt werden.




In Anbetracht dessen, dass der zweite, 
sehr viel bekanntere
„Inspirational Sketch Artist“
 bei Disney,...



... der Schwede Gustaf Tenggren 
(1896-1970), erst 1936 zu Disney kam, 
muss man aber wohl Albert Hurter  grösseren
Einfluss  zuschreiben. als bisher. 




Mit Gustaf Tenggren arbeitete er an 
„Schneewittchen und die sieben Zwerge“, 







 Im Jahr 1940 entwarf er unter anderem den
 Pegasus in Fantasia.





 Eine seiner bekanntesten 
Arbeiten stellt die Mitgestaltung 
der mitteleuropäischen
 Landschaft in „Pinocchio“ dar,





 Oft werden die Landschaften in Pinocchio 
ausschliesslich Gustaf Tenggren zugeschrieben, ...




...  sie sind aber offenbar zu einem guten
 Teil auch Albert Hurter, der ja
Architekt war, zuzurechnen. 




Hurter, der seit frühester Kindheit
an Herzproblemen litt,
verstarb 1942.




Donnerstag, 16. Februar 2017

Dämon der Wüste - Apaches de Paris 2




Zeitgenössische Magazine
künden von wahren
Strassenschlachten
zwischen Apaches 
und der  Pariser Polizei.




Ganze Quartiere sollen
unter der Kontrolle 
der Banden
gestanden haben.



Illustration : Ghislain Aubry




Ich habe also mit meiner 
Darstellung nicht übertrieben.

Mittwoch, 15. Februar 2017