Dienstag, 24. Januar 2017

Karl May Sammelbilder - Der Pfahlmann




Der Pfahlmann ist ein weiteres 
Abenteuer um den "Llano Estacado"
oder die "Staked Plains".
Ein Motiv, das von May 
verschiedentlich immer
wieder aufgegriffen wurde.




Die ursprüngliche Erzählung
 „Ein Dichter “wurde erstmals von
 April bis Juni 1879 in der Zeitschrift 
"All-Deutschland" und in 
ihrer Parallelausgabe "Für alle Welt"
 unter dem Pseudonym
 Karl Hohenthal veröffentlicht.







Danach findet sie sich im Sammelband 
"Die Rose von Kaïrwan", 
Erzählung aus drei Erdtheilen 
von Karl May, Osnabrück, 
Verlag von Bernhard Wehberg, 1894.





 Sie wurde dann beim KM-Verlag 
Radebeul in den Band 19 
Kapitän Kaiman der Gesammelten 
Werke aufgenommen. 
Dort blieb sie bis zur Umgruppierung
 1997, danach ist sie im Band 
38 Halbblut zu finden.













Montag, 23. Januar 2017

Steam Bike - Hayward Roper




Mr. Whitherspoons Dampfrad ist 
nicht ganz aus der Luft gegriffen.



Um 1869 baute Sylvester Hayward Roper
 ( 24. November 1823  - 1. Juni 1896 )
das erste, mit Dampf betriebene 
Fahrrad unserer Geschichte.




 Roper trat damit 
auf Zirkusveranstaltungen 
und Messen auf.




Er stellte 1896 in Boston mit einem
 überarbeiteten Dampfrad einen 
Geschwindigkeitsrekord von 64 km/h auf. 
Roper starb  bei Versuchsfahrten 
mit diesem Modell. Sein Tod gilt als
einer der ersten belegten tödlichen 
„Motorrad-Unfälle“ der Geschichte.



Nebst dem Dampffahrrad entwickelte Roper...




... auch einen Dampfwagen,
eine Nähmaschine, ...



... und eine vierschlüssige
Repetier -Schrotflinte.



Der Daimler-Reitwagen war das 
weltweit erste mit Verbrennungsmotor
ausgerüstete Motorrad und wurde 1885 von 
Gottlieb Daimler und 
Wilhelm Maybach konstruiert.

Sonntag, 22. Januar 2017

Samstag, 21. Januar 2017

Kung Fu Western 2




Den grossen Durchbruch der 
asiatischen Kampfkünste 
in Verbindung mit dem 
Western brachte  die TV- Serie
"Kung Fu" (1972 -1975).
Es gibt die umstrittene Behauptung,
dass die Idee zu Serie von Bruce Lee
stammt, der auch die Hauptrolle
übernehmen sollte, angeblich wegen
seines Akzents
aber abgelehnt wurde.




Man kann nur davon träumen, was aus der Serie
mit Lee in der Titelrolle geworden wäre.
Stattdessen ging die Rolle des Shaolinmönchs
Kwai Chang Caine an David Carradine,...




...über dessen Schwächen in Sachen
"Martial Arts" auch schnelle Schnitte
nicht hinwegtäuschen konnten.



Trotzdem traf die Serie den 
Zeitgeist und ein 
wahres Kung Fu Fieber
brach aus.




Carl Douglas nahm einen weltweiten
Erfolgshit mit dem Titel "Everybody
 is Kung Fu Fighting" auf.



Die Serie wurde auch
verschiedentlich
als Comic aufbereitet.








In Deutschland brachte der 
Bastei Verlag, nebst einer 
Comicserie auch eine an
die TV Serie vage angelehnte  
Kung Fu Western - Heftromanserie
heraus, die es auf 43 Bände brachte.




Jahre später, in "Kung Fu-The Movie"
verkörperte dann
Bruce Lee's Sohn Brandon,
Carradines bzw Caines Sohn.



Irgendwie hielt aber diese
Begegnung
nicht, was sie versprach.




In ähnlichem Fahrwasser
bewegten sich die "Billy Jack" Filme,
in dem Westenmotive
und fernöstliche Kampfkunst, 
in diesem Fall Hapkido
erfolgreich gemixt wurden.




Die Jahre vergingen und
hie und da
versuchte man aus
 dem an und für sich
spannenden Motiv
"Eastern meets Western"
einen brauchbaren Film zu
machen. Aus unerfindlichen Gründen 
scheiterte das Ansinnen aber meist,
selbst wenn Erzschurken wie
Lee van Cleef mit
von der Partie waren.




Im Jahre 2000 wurde das Motiv 
noch einmal komödiantisch 
von Jackie Chan und Owen Wilson
in dem durchaus amüsanten,
mit Zitaten und Anspielungen
 gespickten Film 
"Shanghai Noon"aufgegriffen.




Und in dem Remake (2016)




... ist mit Byung Hung Lee
einer der Darsteller asiatischer Herkunft.



Wobei sich ein Kreis
zu schliessen scheint.

Freitag, 20. Januar 2017

Kung Fu Western 1




Der Titel dieses Blogs
ist insofern irreführend,
weil der Einfluss des “Eastern” 
auf den “Western”
 erheblich vielfältiger ist.
Der erste Einfluss waren
die japanischen Samuraifilme.




Bereits “The Magnificent Seven” basierten
auf der japanischen Filmvorlage.
”The Seven Samurai “(1954)
von Akira Kurosawa.




Ebenso griff Sergio Leone für 
auf Yojimbo (1964
zurück  und "Rashomon" (1950)  diente 
als Vorlage der eher
unglücklichen Verfilmung...





..."The Outrage" (1964) von Martin Ritt
mit Paul Newman .




Um 1960 brachten verschiedene 
Western TV  Serien etliche Episoden
 mit asiatischstämmigen
Guest Stars.




Abgesehen von  Figuren wie
 “Hop Sing” in Bonanza




oder “Hey Boy” und




“Hey Girl” 
die hinwiederum wenig mit
Martial Arts zu tun hatten, traten  
asiatische  Helden  allerdings 
 nur in Einzelepisoden auf.

Wagon Train ("The Sakae Ito Story", 1958)




Robert Kino in
 Wanted: Dead or Alive ("Black Belt",  1960),






Hin und wieder  spielten asiatische
Kampfkünste
dabei eine Rolle.
Laramie ("Dragon at the Door", 1961)




Bonanza ("Day of the Dragon", 1961)




Cheyennne ("Pocketful of Stars", 1962)
Rawhide ("Night of the Geisha", 1963)





 ("The Sixteenth Cousin", 1963),
In “The Wild, Wild West” hatte Agent , Jim West 
offenbar in China und Japan Kampfkunst studiert, 
was in verschiedenen Folgen angedeutet wurde






 "The Night the Dragon Screamed" (1966), 
"The Night of the Samurai" (1967), 
"The Night of the Camera" (1968), 
und "The Night of the Pelican" (1968).




Mit der ersten Kung-Fu Filmwelle 
um 1970  wurde das Thema der
Kriegskünste auch erneut im Westernfilm 
 aufgegriffen.
Wobei die asiatischen
Kämpfer entweder Samurai waren, die es in
den Wilden Westen verschlagen hatte...






...oder chinesische Kung Fu Meister.




In den wenigsten Fällen
wurde mehr als Dutzendware daraus.
Meist waren es leider
unsäglich schlecht gemachte
Spaghettiwestern, ...




... die nur darauf aus
waren, mit der Sensation aus
dem fernen Osten dem
langsam dahinserbelnden
 europäischen Western
neues Leben einzuhauchen.


Teilweise versuchte auch die grösste
 Produktionsfirma Hongkongs
um Run Run Shaw westliche Märkte zu erobern.




Einen  Versuch, mit hochkarätigen
Stars wie Ursula Andreas, 
Charles Bronson,
Alain Delon und Toshio Mifune
 in den Hauptrollen, wagte
 Terence Young mit ”Red Sun” 1971
wo Toshiro Mifune als Samurai im 
Westen ein gestohlenes Schwert suchte
und damit ein direkter Bezug
zum Samuraifilm hergestellt
wurde. Leider vermochte der
Film die hochgesetzten Erwartungen
nicht zu erfüllen.